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  • 07.01.2014

    Umdenken ist angesagt!

    Der Start in die Rückrunde verlief anders, als es wohl fast alle erwartet hätten. In Magdeburg mussten wir eine Niederlage hinnehmen. Es ist mir auch völlig schnurz, ob diese knapp war, so wie die Niederlage davor gegen Chemnitz. Verloren ist verloren und die Spiele sind so knapp, nicht weil wir eine so tolle Leistung bringen, und ins „Endspiel“ kommen, sondern weil wir es zuvor nicht geschafft haben, den entscheidenden Vorsprung heraus zu spielen. Weder für knappe Niederlagen noch für die Qualität des Kaders gibt es irgendwelche Sonderpunkte, die uns in der Tabelle höher rutschen lassen.

    Treten wir einmal alle einen Schritt zurück und betrachten die Fakten: „In voller Stärke nach Magdeburg“, so war unsere PM betitelt. Gehen wir davon aus, das das stimmt, müssen wir uns eingestehen, dass das, was wir in Magedburg abgeliefert haben, unsere „volle Stärke“ ist! In der PM, die die Otto Baskets nach ihrem Siege veröffentlichten, steht es ganz unprätentiös schwarz auf weiß:

    „Die Otto Baskets Magdeburg konnten nach einem wahren Basketballkrimi vor 700 Zuschauern einen knappen 82:80 (38:36) Sieg gegen einen direkten Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt die BG Karlsruhe feiern.“

    Ich bin mir sicher, dass es uns allen gut tut, wenn wir uns von irgendwelchen mentalen Höhenflügen verabschieden und die Situation nehmen wie sie ist: wir spielen um den Klassenerhalt!
    Das soll in keinster Weise bedeuten, dass wir unsere Mannschaft nicht mehr unterstützen sollen! Keiner geht aufs Feld, um zu verlieren.

    Keiner unserer Spieler, nicht unser Coach, niemand von der BG wollte einen solchen Saisonverlauf.

    Wir werden daher weiter unsere Mannschaft bei den Heimspielen unterstützen und mit ihr um den Klassenerhalt kämpfen. Auch auswärts gilt es, Flagge zu zeigen.

    Jetzt, wo die hochtrabenden Träume ausgeträumt sind, freuen wir uns über jeden Sieg der uns weg von der Zukunft ProB führt.

    Ich will hier aber nicht missverstanden werden: ich sehe unseren Kader immer noch stark genug, um einen großen Sprung nach oben zu machen. Basketball ist aber nun mal ein Mannschaftssport und wenn es gelingt, hier eine Veränderung im Team zu erreichen, werden wir noch einige Sternstunden erleben können.

    Nicht aufgeben, nicht resignieren heißt die Devise, sondern realistisch einordnen und das Änderbare ändern!

    Jasmin Heier

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