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  • 13.03.2014

    Da waren's nur noch Vier ...

    Nur vier Spiele haben wir jetzt noch Zeit, um den zum Klassenerhalt benötigten Sieg mehr als unsere Tabellennachbarn einzufahren.

    Gegen Jena haben wir trotz der perfekten Vorlage- Cuxhaven, Leverkusen und Magedeburg hatten alle verloren- die Chance nicht genutzt. Auch wenn bis zum Schluss gekämpft wurde, mehr als 4 Punkte konnte sich die BG nie absetzen und kaum gab Jena wieder mehr Gas, war es mit dem zwischenzeitlichen Vorsprung und der damit verbundenen Hoffnung vorbei.

    Ich kann aber nicht über dieses Spiel schreiben, ohne über die Schiedsrichter schreiben zu müssen. Ich hätte mich vielleicht noch beherrschen können, wenn nicht  Anfang März der Vorsitzende des Aufsichtsrats Hansjörg Tamoj und DJL-Geschäftsführer Daniel Müller in einem Interview von der Professionalisierung der ProA gesprochen hätten und sich soweit aus dem Fenster gelehnt hätten, dass „die ProA im Jahr 2020 die beste Zweite Liga in Europa sein soll“! Es ging um Standards, um Auflagen an die Vereine. Wo sind die Standards für Schiedsrichter? Ich möchte ausdrücklich an dieser Stelle betonen, dass wir keineswegs wegen der Schiedsrichter verloren haben und dass meine Kritik auch nicht pauschal alle Schiedsrichter trifft. Es gibt zweifelsohne einige kompetente Schiedsrichter, auch im Dreiergespann letzten Sonntag.

    Aber was wir in der Europahalle sehen mussten, auf beiden Seiten wohlgemerkt, war in der Tat grenzwertig! Dass die 3-Sekundenregel offensichtlich nicht mehr en vogue ist, daran hat man sich schon fast gewöhnt, dass Schrittfehler ungeahndet bleiben, erlebt man auch sehr häufig, weniger oft, dass saubere Blocks abgepfiffen werden. Aber dass vor allem harte Fouls ungepfiffen bleiben, ist schon fahrlässig! Ruckzuck hatte sich ein äußerst rustikaler Spielstil eingestellt, wir können nur froh sein, dass es keine schwereren Verletzungen gab! Das muss wirklich nicht sein und wäre durch eine klare Linie beim Pfeifen vermeidbar.

    Verloren haben wir aber definitiv, weil wir keinen Plan gegen die Ganzfeldpresse der Thüringer hatten und weil unsere Freiwurfquote sehr zu wünschen übrig ließ! 10 Fast Break-Punkte der Jenaeser waren das Resultat unserer zeitweise schwachen Defense.

    Gegen Göttingen, die bisher lediglich 3 Niederlagen einstecken mussten, müssen wir da nicht nur eine gewaltige Schippe drauflegen, um als Sieger vom Parkett zu gehen. Doch ob mit oder ohne große Chance, wir Fans werden wieder supporten, was die Stimme hergibt! Wir stehen hinter unserem Team! Wie sehr, zeigt auch eine Aktion der Griffins, die beim Spiel zu sehen und zu hören sein wird!

    Jasmin Heier

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