Deutscher Meister für Karlsruher NBBL eine Nummer zu groß

Karlsruhe/München – In der NBBL-Premiere mussten sich die U19 Bundesliga-Basketballer der BG Karlsruhe dem amtierenden Deutschen Meister FC Bayern Basketball deutlich mit 67:43 (36:22) geschlagen geben. Eine unterirdische Freiwurf-Quote und Abschlussschwächen in unmittelbarer Korbnähe machten den Unterschied aus. Beste Werfer der Karlsruher waren Ricardo Rowe mit 14 und Lawrence Mugagan mit 12 Zählern.

 

Die frisch qualifizierte NBBL-Mannschaft der BG Karlsruhe eröffnete die NBBL-Saison mit folgender Aufstellung: Ricardo Rowe, Janni Mavridis, Tim Kalocai, Lawrence Mugagan und Tamir Rahman. Stark beeindruckt zeigten sich die Karlsruher von der tollen Trainings- und Spielanlage des FC Bayern Campus, dem Münchener Nachwuchsleistungszentrum. Große Probleme bereitete der BG in der Anfangsphase vor allem das italienische Top-Talent Sasha Matthias Grant. Der im Jahr 2002 geborene und athletische Small Forward, wechselte diesen Sommer vom italienischen EuroCup-Teilnehmer Reggio Emilia zum FC Bayern Basketball und steht auf den Listen verschiedener NBA-Scouts. Sein Korbleger und Fastbreak-Dunking leiteten einen frühen 10:2-Lauf der Münchner ein und zwangen Trainer Mario Dugandzic bereits zur ersten Auszeit.

 

Unterirdische Freiwurf-Quote

Die Karlsruher antworteten prompt mit einer aggressiveren Verteidigung und fanden nun offensiv öfters den Weg zum Korb, wo man meistens nur durch Fouls gestoppt werden konnte. Doch die Konzentration an der Freiwurf-Linie war an diesem Tag schlichtweg nicht da. Ganze acht Freiwürfe ließ die BG im ersten Viertel liegen und verlor dadurch früh den Anschluss zum deutschen Meister – lediglich 2 von 10 Freiwürfe konnten im ersten Spielabschnitt verwandelt werden. Insgesamt schoss die BG erschreckende 6/23 von der Freiwurf-Linie! Das Viertelergebnis 21:9 hätte aus Karlsruher Sicht durchaus besser aussehen können.

Im zweiten Viertel versuchten die Karlsruher den Rückstand zu verkürzen. Doch nun machte sich die BG das Leben selbst zusätzlich schwer, indem an und für sich einfache Korbleger am Brett verlegt wurden. Die Bayern hatten sich defensiv gut auf die Karlsruher eingestellt. Umso ärgerlicher war es, einfache Punkte nicht verwertet zu haben. Im Low-Scoring-Game ging es mit 36:22 in die Halbzeitpause.

 

Neues Tempo und gute Erfahrungen

In der zweiten Halbzeit hörten die Dugandzic-Schützlingen niemals auf zu kämpfen, mussten jedoch anerkennen, dass an diesem Tag der deutsche Meister eine Nummer zu groß war. Die BG Karlsruhe konnte phasenweise gut mithalten. Doch die Spieler müssen sich an die erhöhte Spiel-Geschwindigkeit in der NBBL gewöhnen. „Solche Spiele sind für unsere Jungs ganz neue aber gute Erfahrungen. Leider haben wir zu früh einfache Punkte liegen lassen, um den FCBB heute ärgern zu können“, sagt U19-Trainer Mario Dugandzic.

 

Für die BG spielten: R. Rowe 14 Punkte/ 1 Dreier, L. Mugagan 12, J. Mavridis 9/2, Müller 3/1, A. Mandana 3/1, T. Kalocai 2, S. Hartinger, B. Löffler, S. Gharbi, J. Flörchinger, T. Rhaman.

 

Nächstes Spiel in Ulm gegen NBBL-Neuling BBU Allgäu/Memmingen

Kommenden Sonntag trifft das U19-Bundesliga-Team der BG Karlsruhe auf die BBU Allgäu/Memmingen, die sich ebenfalls diesen Sommer zum ersten Mal für den NBBL-Spielbetrieb qualifizierten. Die Allgäuer fungieren als zweite NBBL-Mannschaft des BBL-Clubs ratiopharm Ulm und der neu gegründeten OrangeAcademy. Spielbeginn ist am Sonntag 22.10. um 15.00 Uhr im Ulmer BBU-Trainingszentrum.

Mehr

BG Eisbären kommen gegen Aufstiegsfavorit Schwenningen unter die Räder

Karlsruhe – Im zweiten Heimspiel der Saison unterlagen die BG Eisbären den Wiha Panthers aus Schwenningen mit 52:83 (28:45). Die jungen Karlsruher taten sich gegen die physisch überlegenen Schwarzwälder die gesamte Partie über sehr schwer. Lediglich im ersten Viertel konnte die BG noch mitspielen. Topscorer auf Seiten der Karlsruher war Josh Mayberry mit 16 Zählern.

 

Die BG startete mit Janni Mavridis, Josh Mayberry, Abdoul Tchanile, Jordan Williams und Jure Lozancic in das zweite Heimspiel der Saison. Die Gäste waren gleich zu Beginn die aggressivere Mannschaft. Angeführt vom stark aufspielenden US-Forward Rasheed Moore kamen die Panthers immer wieder zu einfachen Punkten. Die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic antwortete mit einer verbesserten Verteidigung und konnte durch einige Ballgewinne, die zu erfolgreichen Abschlüssen führten, früh mitspielen (11:12). Der wiedergenesene Jure Lozancic ackerte von Beginn an viel unter dem BG-Korb. In der Verteidigung veränderte er gegnerische Würfe, sammelte Rebounds und peitschte lautstark seine Mitspieler nach vorne. Nach einer ärgerlichen defensiven Unkonzentriertheit der Fächerstädter, acht Sekunden vor Ablauf des ersten Viertels, kassierte die BG mit der Sirene einen Coast-to-Coast Korbleger, der für den weiteren Verlauf der Partie noch entscheidend sein sollte (19:22).

Denn die Karlsruher kamen wie gelähmt aus der Viertelpause zurück. Beflügelt vom letzten erfolgreichen Korb des ersten Viertels, schalteten die Schwarzwälder hingegen zum richtigen Zeitpunkt einen Gang hoch. Ein ums andere Mal war es Kraftpaket Rasheed Moore, der die Verteidigung der BG konstant und erfolgreich attackierte. Mit seinen 18 Punkten in Halbzeit 1 war er tatkräftig daran beteiligt, einen Schwenninger 19:3-Lauf zu initiieren. Somit verabschiedeten sich die jungen Karlsruher mit einem deutlichen 17 Punkte-Rückstand in die Halbzeitpause (28:45).

 

Panthers zu abgeklärt / Blick auf die nächsten Spiele

Dass die Dugandzic-Schützlinge Comeback-Qualitäten besitzen, haben sie in den vergangenen Partien bewiesen. Doch gegen abgeklärte und tief besetzte Schwenninger war an diesem Abend nichts mehr zu holen. Die jungen Karlsruher versuchten erneut eine Aufholjagd zu starten, wurden jedoch mit einem weiteren 16:3-Panthers-Lauf in der 26. Minute entscheidend ausgebremst (36:67). Die Spieler von Mario Dugandzic gaben sich aber nicht auf. Sie kämpften bis zum Schluss und konnten das letzte Viertel nochmals ausgeglichen gestalten. Am Ende gewann Schwenningen jedoch verdient mit 52:83.

Die hohe Niederlage zuhause vor den eigenen Fans schmerzt zwar, doch die neue BG richtet den Blick nach vorne. „Schwenningen war die aggressivere und deutlich entschlossenere Mannschaft heute. Kompliment an Trainer Velcic, dessen Team sehr routiniert ihren Stiefel runter gespielt hat. Ihrer Energie und Physis hatten wir leider nichts entgegen zu setzen. Doch wir müssen während unseres Entwicklungsprozesses aus solchen Spielen versuchen zu lernen und den Blick schnell auf die nächsten Herausforderungen richten“, erklärte Coach Dugandzic.

 

Jordan Williams und BG gehen getrennte Wege

Diesen werden sich die Eisbären jedoch ohne Jordan Williams stellen. Nach vier Spielen wird der 2,03 Meter große UK-Forward Karlsruhe nun wieder verlassen, der an der Seite der jungen Talente als Führungsspieler hätte fungieren sollen. In durchschnittlichen 35 Minuten Spielzeit kam Williams auf 13,0 Punkte und 5,2 Rebounds. Der Verein dankt Jordan Williams für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute auf seinem weiteren Karriereweg.

 

Kommendes Wochenende geht es für die BG Eisbären auswärts gegen ein weiteres Regionalliga-Spitzenteam SG Lützel-Post Koblenz. Spielbeginn ist am Samstag den 21.10. um 19.30 Uhr.

 

Für die BG spielten: J. Mayberry 16 Punkte/2 Dreier, J. Williams 11, A. Schmid 7/1, J. Lozancic 6, L. Mugagan 6, A. Tchanile 6, Mavridis, Kalocai, Müller, Agunabor.

Mehr

BG Karlsruhe eröffnet NBBL-Saison gegen FC Bayern München Basketball

Karlsruhe – Dieses Wochenende ist es endlich soweit. Die BG Karlsruhe steigt als frisch qualifiziertes NBBL-Team in die U19-Bundesliga-Saison 2017/2018 ein. Die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic bekommt es gleich im ersten Auswärtsspiel mit dem amtierenden Deutschen Meister zu tun. Tip-Off ist am Sonntag um 15.00 Uhr im Münchener Nachwuchsleistungszentrum.

 

Die U19-Bundesliga-Spieler der BG Karlsruhe freuen sich auf die Eröffnung der NBBL-Meisterschaftsrunde. Nach einer erfolgreichen Qualifikation im vergangenen Juni, kann die Partie gegen den FC Bayern München Basketball nicht früh genug kommen. Erst letztes Wochenende mussten die Nachwuchs-Basketballer vertröstet werden, da das Team Urspring um Spielverschiebung gebeten hatte. Die Vorfreude auf das Kräftemessen in Deutschlands Belle-Etage des Nachwuchs-Basketballs ist nun umso größer.

 

Jeder Gegner und jedes Spiel ein Event

Dabei erwartet die Karlsruher NBBL-Mannschaft ein knüppelhartes Programm. Der NBBL-Wettbewerb ist die höchste Spielklasse des deutschen Nachwuchs-Basketballs. In vier Gruppen spielen 32 Mannschaften um Playoff-Plätze, das Top-Four und den NBBL-Titel. In den ersten 14 Hauptrunden-Partien versuchen sich die Mannschaften vorerst für die Play-Offs zu qualifizieren. Falls dies nicht gelingt, führt der Weg über die Play-Downs zum potenziellen erfolgreichen Klassenerhalt.

In Deutschlands vermeintlich härtester NBBL-Gruppe treffen die BG-Nachwuchs-Asse neben dem FC Bayern München Basketball, auf den deutschen Vizemeister Internationale Basketball Akademie München (IBAM), die Porsche BBA Ludwigsburg, ratiopharm Ulm, Young Tigers Tübingen, BBU Memmingen/Allgäu und auf das bereits erwähnte Team Urspring. Als Teilnehmer der Hauptrunde 4 ist man inzwischen von europäischen Top-Programmen umgeben, bedenkt man, dass mit den Teams FC Bayern München Basketball und ratiopharm Ulm zwei Gruppen-Gegner sogar Einladungen von der Euroleague zum diesjährigen U18 Adidas Next Generation Tournament (ANGT) bekommen haben. „Die Möglichkeit sich als ambitionierter Jugendspieler auf diesem Niveau und gegen diese Gegner messen zu können, ist schon fast ein Privileg. Jedes NBBL-Spiel wird für uns ein Event sein, welches wir als tolle Herausforderung anpacken wollen“, sagt U19-Trainer Mario Dugandzic.

 

Team Karlsruhe endlich in der NBBL

Viele Anläufe hatte es in den vergangenen Jahren in Karlsruhe gegeben, um am NBBL-Wettbewerb teilzunehmen. In den Qualifikationen scheiterte man immer sehr knapp. Umso größer ist nun die Freude eine Karlsruher Mannschaft endlich ins Rennen schicken zu können. Und Coach Dugandzic ist mit der Mischung und Vielseitigkeit seines Kaders durchaus zufrieden: „Wir bieten die NBBL-Platform für ambitionierte Jungs an. Das diesjährige Konzept der Karlsruher NBBL-Mannschaft ist sicherlich anders einzustufen, als das der Münchner oder der BBL-Clubs. Zudem soll nicht nur Karlsruhe, sondern die ganze Region repräsentiert werden, deshalb besteht die Mannschaft auch aus Spielern, die nicht direkt aus der Stadt kommen. Auch internationale Spieler sind Teil des Teams, da die Deutsche Nachwuchs Basketball Bundesliga im Ausland ebenfalls einen sehr guten Ruf genießt. Zwar gilt die BG als klarer Underdog, doch das kann sich im Laufe der Saison als Vorteil erweisen. Man darf also gespannt sein.

 

Wiedersehen mit Weidemann

Gespannt sein darf man auch auf den ersten Gegner, den FC Bayern München Basketball. Dieser verfügt über viel Qualität und Tiefe. Besonders hervorzuheben ist natürlich Juniorennationalspieler Nelson Weidemann, der einst von Mario Dugandzic in Nürnberg trainiert wurde. Weidemann ist Leistungsträger und neuer Mannschafts-Kapitän im starken Münchener Team. „Ich freue mich immer, ehemalige Spieler wiederzusehen. Nelson hat sich toll entwickelt und ich bin gespannt, wie wir uns gegen ihn und den FC Bayern München schlagen werden“, so der BG-Coach. Tip-Off zur Partie ist am Sonntag, den 15. Oktober um 15.00 Uhr im Münchener Nachwuchsleistungszentrum.

 

NBBL-Kader 2017/2018 der BG Karlsruhe: David Abraham, Dennis Fadeev, Jonas Flörchinger, Jalen Fouda, Sami Gharbi, Steven Hartinger, Tim Kalocai, Manuel Kähm, Benedikt Löffler, Alain Mandana, Johannes Mavridis, Johannes Müller, Lawrence Mugagan, Tamir Rahman, Valentin Rappold, Ricardo Rowe.

Mehr

BG verliert knapp in Limburg

Limburg – Im dritten Saisonspiel der 1. Regionalliga-Südwest verloren die BG Eisbären bei den EVL Baskets Limburg mit 87:85 (46:29). Nach einem erneut hohen Rückstand zur Halbzeit, schafften es die jungen Karlsruher, wie im vergangenen Heimspiel auch, über zwanzig Punkte aufzuholen und kurz vor Ende sogar in Führung zu gehen. Ein Ballverlust zu viel in den Schlusssekunden entschied die Partie aber letztlich zu Gunsten der Hausherren.

 

„Ein zweites Comeback dieser Art so früh in der Runde spricht für das Potenzial dieser Mannschaft. Es ist schade, dass wir noch nicht die Abgeklärtheit besitzen, am Schluss den Sack zuzumachen“, analysierte Trainer Mario Dugandzic unmittelbar nach Spielende. Verzichten mussten die Karlsruher an diesem Abend auf ihren kroatischen Big Man Jure Lozancic, der aufgrund akuter Leisten-Probleme derzeit nicht zur Verfügung steht. Dennoch war die BG nicht chancenlos und hatte gute Möglichkeiten auswärts zu punkten.

 

Erste Halbzeit verschlafen

In den Anfangsminuten war die BG-Welt noch in Ordnung. NBBL-Spieler Janni Mavridis traf einen Dreier zum 5:11 und zwang Limburgs Head Coach Stallbohm damit zur ersten Auszeit. Die Hessen nutzten in der Folgezeit die Leichtsinnigkeit der Karlsruher konsequent aus und konnten so einen 12:2-Lauf (18:11), da vor allem die BG-Jungs ohne jegliche Körperspannung und Aggressivität aus der Auszeit kamen. Wie schon in den ersten Saisonspielen, machten sich die Karlsruher Spieler mit Ballverlusten und Unkonzentriertheiten in der Verteidigung selbst das Leben schwer, so dass das erste Viertel mit 23:17 verloren ging.

Früh im zweiten Spielabschnitt war es ein weiterer 12:2-Lauf gegen die Fächerstädter, der dem Trainergespann Dugandzic-Djodjic Kopfschmerzen bereitete. Der erfahrene Litauer Julius Zurna baute mit vier erfolgreichen Dreiern hintereinander den Limburger Vorsprung beinahe im Alleingang aus (37:21). Die jungen Karlsruher gerieten somit in eine ähnlich prekäre Lage, wie vergangene Woche zuhause gegen Mainz. Zur Halbzeit betrug der Rückstand diesmal 17 Zähler (46:29).

 

Erneutes Comback der Dugandzic-Truppe

Ob man es auch diesmal schaffen würde, zurück ins Spiel zu kommen? Zu Beginn der 2. Hälfte sah alles danach aus: Wie ausgewechselt stürmten die jungen Karlsruher nun in die zweite Halbzeit. Nach nur fünf Minuten Spielzeit verkürzte man den Rückstand auf 50:45. Josh Mayberry leitete mit zehn Punkten in Folge das furiose BG-Comeback ein. Er bekam dabei tatkräftige Unterstützung von Dreier-Spezialist Andrej Schmid und NBBLer Lawrence Mugagan, die die Limburger Defense plötzlich viel selbstbewusster attackierten als noch im ersten Durchgang. Zudem gab Abdoul „Bobby“ Tchanile seinem Gegenspieler und Limburgs Dreh- und Angelpunkt, Julius Zurna, weniger Freiraum in der Offense, so dass durch die verbesserte Defense das dritte Viertel mit 30:20 an die Karlsruher ging (66:59).

 

Zu unerfahren, um den Sack zuzumachen

Die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic war also wieder im Spiel. Erinnerungen an die Partie in der vergangenen Woche wurden wach. Das Momentum kippte endgültig und plötzlich war man selbst am Drücker: Der an diesem Abend erneut glänzend aufgelegte Andrej Schmid, eröffnete das Schluss-Viertel mit fünf Punkten, bevor Mayberry mit weiteren zwei Zählern die Partie ausgleichen konnte (66:66). Doch Limburg fing sich nach einer schnellen Stahlbohm-Auszeit wieder und signalisierte, keinesfalls klein bei geben zu wollen. In dieser Phase war es nun Limburgs US-Amerikaner Brandon Shingles, der mit seinen 31 Jahren viel Verantwortung übernahm und immer wieder einfache Wege zum Korb fand.

Es entwickelte sich ein sehenswerter Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften den Willen zum Sieg zeigten. Drei Minuten vor Schluss brachte BG-Topscorer Mayberry – mit einem seiner insgesamt sechs erfolgreichen Dreier an diesem Abend – sein Team mit 77:80 in Führung. Der Sieg war zum Greifen nah. Doch leider sollte es der jungen Truppe am Ende erneut nicht vergönnt sein, die Partie nach Hause zu bringen. Einen folgenschweren Ballverlust der BG, zwanzig Sekunden vor Schluss, münzte Limburgs Shingles zu einem einfachen Korbleger um und besiegelte somit das Endstand von 87:85. „Es ist ärgerlich für die Jungs, dass sie sich für diese Aufholjagd nicht mit einem Sieg belohnen konnten. Doch ausschlaggebend war unsere schläfrige erste Halbzeit. Das junge Team wird sich aber entwickeln, da bin ich mir sicher. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, fasste Coach Dugandzic abschließend zusammen.

Kommenden Samstag erwarten die BG Eisbären Karlsruhe im zweiten Heimspiel der Saison das Regionalliga Top-Team Wiha Panthers Schwenningen. Die Schwarzwälder bezwangen zuletzt beeindruckend die Bundesliga-Reserve der Tigers Tübingen mit 92:51. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr in der Friedrich-List-Sporthalle, Ludwig-Erhard-Allee 3, 76131 Karlsruhe.

 

Für die BG spielten: J. Mayberry 30 Punkte/6 Dreier, A. Schmid 18/4, J. Williams 15, L. Mugagan 8, A. Tchanile 7, J. Mavridis 3/1, Kalocai 2, Agunabor 2.

Mehr