U19 Bundesliga-Team der BG Karlsruhe mit Heimsieg gegen Tübingen

In der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) besiegten die jungen Karlsruher Korbjäger am vergangenen Wochenende den Nachwuchs von Erstligist WALTER Tigers Tübingen, die Young Tigers Tübingen, mit 72:67 (44:38). Topscorer der Partie war Lawrence Mugagan mit 20 Punkten und 8 Rebounds. Zweistellig punkteten ebenfalls Johannes Mavridis mit 17 und Ricardo Rowe mit 12 Punkten.

 

Im ersten offiziellen NBBL-Spiel in Karlsruhe lieferten sich Tübingen und die U19 der BG einen wahren Schlagabtausch. In Spielabschnitt 1, den die Karlsruher mit 21:20 für sich entscheiden konnten, hätte die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic durchaus auch höher führen können, machte sich aber nicht selten das Leben selbst schwer.

 

Tübingen bleibt dran

 

Schließlich setze man sich mit einer sehr engagierten Defense im zweiten Viertel das erste Mal nennenswert ab (44:35). Insbesondere der athletische BG-Forward Lawrence Mugagan war von den Tübingern nicht zu kontrollieren. Mit der Sirene zur Halbzeitpause verkürzten die Tigers jedoch mit einem erfolgreichen Dreier nochmals auf 44:38 und blieben somit in Schlagdistanz.

 

Wie es sich für ein gutes NBBL-Spiel gehört, kämpften auch in der zweiten Halbzeit beide Mannschaften weiter um jeden Ball. Dabei ließen die Karlsruher keinesfalls locker und legten in der Intensität nochmals eine Schippe drauf. Und lagen nach drei gespielten Vierteln mit 62:53 in Front.

 

Spannendes Schlussviertel im Wildpark

 

Anfang des letzten Spielabschnitts verpasste es die BG, frühzeitig den Sack zuzumachen, da mehrere, vermeintlich einfache Korbleger, vorbeigesetzt wurden. Mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen auf Tübinger Seite wurde es im Wildpark am Sonntagnachmittag dann nochmals spannend (66:63). Auf Kapitän Johannes Mavridis war jedoch verlass: Beim Stand von 68:67, in der letzten Spielminute, verwarfen die Young Tigers zwei Freiwürfe. Mavridis reagierte am schnellsten, sicherte sich den Ball und machte schließlich den Deckel drauf. Wenig später markierte er den Endstand (72:67) – der Heimsieg war perfekt!

 

Trainer Mario Dugandzic war mit dem kämpferischen Einsatz seiner Jungs zufrieden: „Kompliment an die gesamte Mannschaft, dafür wie sie sich heute reingehängt hat.“

 

Bereits am kommenden Mittwoch den 06.12.17 geht es für die Karlsruher U19 Bundesliga-Mannschaft weiter. Um 20.00 ist man zu Gast bei der Porsche Basketball-Akademie in Ludwigsburg.

 

Für die BG spielten: L. Mugagan 20 Punkte, J. Mavridis 17/1 Dreier, R. Rowe 12/2, M. Kähm 8, J. Fouda 7, S. Hartinger 6/1, T. Kalocai 2, J. Müller, J. Flörchinger, B. Löffler, J. Taiwo.

 

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Befreiungsschlag der BG Eisbären beim Sieg in Crailsheim

Crailsheim/Karlsruhe – Bei den Crailsheim Merlins II fuhren die BG Eisbären mit 50:74 (27:46) ihren ersten Saisonsieg ein. Topscorer war der 18-jährige Neuzugang Matej Jelovcic, der von den MHP Riesen Ludwigsburg in die Fächerstadt wechselt. Jelovcic kam auf 25 Punkte und 7 Rebounds.

 

Kenny Fluellen zurück in Karlsruhe – Neuzugänge sorgen für mehr Tiefe

 

(Bild: Neuzugang Matej Jelovcic; der 18-Jährige wechselte von den MHP Riesen Ludwigsburg nach Karlsruhe und überzeugte im ersten Auswärtsspiel mit 25 Punkten und 7 Rebounds)

Doch nicht nur Matej Jelovcic erfrischte das Spiel der BG. Ein alter Bekannter wurde bereits vorher auf Facebook von den BG-Supportern willkommen geheißen – Kenny Fluellen. Der Publikumsliebling, den die Karlsruher noch aus ProB-Zeiten kennen, verstärkt künftig ebenfalls das Team von Trainer Mario Dugandzic. Der sympathische Scharfschütze soll mit seiner Erfahrung u.a. für mehr Konstanz auf der Flügel-Position sorgen.

(Bild: Kenny Fluellen; ein alter Bekannter sorgt für mehr Tiefe)

 

Start-Ziel-Sieg gegen talentierte Crailsheimer

 

Die BG hatte sich gegen Crailsheim viel vorgenommen und startete hoch konzentriert in die Partie. In nur sieben Minuten Spielzeit setzte man sich schnell deutlich ab (3:24). Die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic agierte von Beginn an sehr aggressiv und entschlossen. Dies führte im Angriff zu vielen einfachen und schön herausgespielten Punkten und in der Verteidigung zwang man die talentierten Crailsheimer immer wieder zu einfachen Fehlern.

 

Zum ersten Mal in dieser Saison konnte die Karlsruher Equipe das erste Viertel deutlich für sich entscheiden (13:31). Diesen Vorsprung verwaltete die BG letztlich sehr routiniert und ließ den Merlins keine Chance nochmals heranzukommen.

 

Geschlossene Mannschaftsleistung

 

Die Freude über den ersten Saisonsieg war groß. Die Karlsruher schufteten 40 Minuten lang. Jeder Spieler trug mit seiner kämpferischen Leistung dazu bei, dass die ersten Punkte endlich eingefahren werden konnten. Angeführt von Forward Ori Garmizo, der erneut sehr viel Energie und Einsatz zeigte, kontrollierte die BG die defensiven Bretter. Ganze 52 Rebounds holten sich die Karlsruher. Unterstützung bekamen Jure Lozancic und Lawrence Mugagan zudem von den Guards Josh Mayberry und Matej Jelovcic, die zusätzlich jeweils 7 Rebounds für sich verbuchen konnten.

 

(Bild: Josh Mayberry kam auf 13 Punkte, 7 Rebounds und 8 Assists)

In den nächsten Spielen nachlegen

Deutlich erfreut zeigte sich auch BG-Coach Mario Dugandzic über den Befreiungsschlag: „Nach einer letztlich zu kurz geratenen Saisonvorbereitung und einem turbulenten Saisonbeginn, können wir endlich den ersten Sieg feiern. Ich freue mich besonders für die Jungs. Wir wollen versuchen so schnell wie möglich nachzulegen.“

Die Möglichkeit bekommt die BG bereits am Samstag vor heimischer Kulisse. Um 19.00 Uhr empfangen die Karlsruher den TV Langen in der Friedrich-List-Sporthalle.

 

Für die BG spielten: M. Jelovcic 25 Punkte/3 Dreier, O. Garmizo 16 (14 Rebounds), J. Mayberry 13/1, K. Fluellen 9/1, A. Schmid 6/2, L. Mugagan 5, T. Kalocai, J. Lozancic, M. Lotfian, J. Müller, A. Tchanile

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Deutscher Meister für Karlsruher NBBL eine Nummer zu groß

Karlsruhe/München – In der NBBL-Premiere mussten sich die U19 Bundesliga-Basketballer der BG Karlsruhe dem amtierenden Deutschen Meister FC Bayern Basketball deutlich mit 67:43 (36:22) geschlagen geben. Eine unterirdische Freiwurf-Quote und Abschlussschwächen in unmittelbarer Korbnähe machten den Unterschied aus. Beste Werfer der Karlsruher waren Ricardo Rowe mit 14 und Lawrence Mugagan mit 12 Zählern.

 

Die frisch qualifizierte NBBL-Mannschaft der BG Karlsruhe eröffnete die NBBL-Saison mit folgender Aufstellung: Ricardo Rowe, Janni Mavridis, Tim Kalocai, Lawrence Mugagan und Tamir Rahman. Stark beeindruckt zeigten sich die Karlsruher von der tollen Trainings- und Spielanlage des FC Bayern Campus, dem Münchener Nachwuchsleistungszentrum. Große Probleme bereitete der BG in der Anfangsphase vor allem das italienische Top-Talent Sasha Matthias Grant. Der im Jahr 2002 geborene und athletische Small Forward, wechselte diesen Sommer vom italienischen EuroCup-Teilnehmer Reggio Emilia zum FC Bayern Basketball und steht auf den Listen verschiedener NBA-Scouts. Sein Korbleger und Fastbreak-Dunking leiteten einen frühen 10:2-Lauf der Münchner ein und zwangen Trainer Mario Dugandzic bereits zur ersten Auszeit.

 

Unterirdische Freiwurf-Quote

Die Karlsruher antworteten prompt mit einer aggressiveren Verteidigung und fanden nun offensiv öfters den Weg zum Korb, wo man meistens nur durch Fouls gestoppt werden konnte. Doch die Konzentration an der Freiwurf-Linie war an diesem Tag schlichtweg nicht da. Ganze acht Freiwürfe ließ die BG im ersten Viertel liegen und verlor dadurch früh den Anschluss zum deutschen Meister – lediglich 2 von 10 Freiwürfe konnten im ersten Spielabschnitt verwandelt werden. Insgesamt schoss die BG erschreckende 6/23 von der Freiwurf-Linie! Das Viertelergebnis 21:9 hätte aus Karlsruher Sicht durchaus besser aussehen können.

Im zweiten Viertel versuchten die Karlsruher den Rückstand zu verkürzen. Doch nun machte sich die BG das Leben selbst zusätzlich schwer, indem an und für sich einfache Korbleger am Brett verlegt wurden. Die Bayern hatten sich defensiv gut auf die Karlsruher eingestellt. Umso ärgerlicher war es, einfache Punkte nicht verwertet zu haben. Im Low-Scoring-Game ging es mit 36:22 in die Halbzeitpause.

 

Neues Tempo und gute Erfahrungen

In der zweiten Halbzeit hörten die Dugandzic-Schützlingen niemals auf zu kämpfen, mussten jedoch anerkennen, dass an diesem Tag der deutsche Meister eine Nummer zu groß war. Die BG Karlsruhe konnte phasenweise gut mithalten. Doch die Spieler müssen sich an die erhöhte Spiel-Geschwindigkeit in der NBBL gewöhnen. „Solche Spiele sind für unsere Jungs ganz neue aber gute Erfahrungen. Leider haben wir zu früh einfache Punkte liegen lassen, um den FCBB heute ärgern zu können“, sagt U19-Trainer Mario Dugandzic.

 

Für die BG spielten: R. Rowe 14 Punkte/ 1 Dreier, L. Mugagan 12, J. Mavridis 9/2, Müller 3/1, A. Mandana 3/1, T. Kalocai 2, S. Hartinger, B. Löffler, S. Gharbi, J. Flörchinger, T. Rhaman.

 

Nächstes Spiel in Ulm gegen NBBL-Neuling BBU Allgäu/Memmingen

Kommenden Sonntag trifft das U19-Bundesliga-Team der BG Karlsruhe auf die BBU Allgäu/Memmingen, die sich ebenfalls diesen Sommer zum ersten Mal für den NBBL-Spielbetrieb qualifizierten. Die Allgäuer fungieren als zweite NBBL-Mannschaft des BBL-Clubs ratiopharm Ulm und der neu gegründeten OrangeAcademy. Spielbeginn ist am Sonntag 22.10. um 15.00 Uhr im Ulmer BBU-Trainingszentrum.

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BG Eisbären kommen gegen Aufstiegsfavorit Schwenningen unter die Räder

Karlsruhe – Im zweiten Heimspiel der Saison unterlagen die BG Eisbären den Wiha Panthers aus Schwenningen mit 52:83 (28:45). Die jungen Karlsruher taten sich gegen die physisch überlegenen Schwarzwälder die gesamte Partie über sehr schwer. Lediglich im ersten Viertel konnte die BG noch mitspielen. Topscorer auf Seiten der Karlsruher war Josh Mayberry mit 16 Zählern.

 

Die BG startete mit Janni Mavridis, Josh Mayberry, Abdoul Tchanile, Jordan Williams und Jure Lozancic in das zweite Heimspiel der Saison. Die Gäste waren gleich zu Beginn die aggressivere Mannschaft. Angeführt vom stark aufspielenden US-Forward Rasheed Moore kamen die Panthers immer wieder zu einfachen Punkten. Die Mannschaft von Trainer Mario Dugandzic antwortete mit einer verbesserten Verteidigung und konnte durch einige Ballgewinne, die zu erfolgreichen Abschlüssen führten, früh mitspielen (11:12). Der wiedergenesene Jure Lozancic ackerte von Beginn an viel unter dem BG-Korb. In der Verteidigung veränderte er gegnerische Würfe, sammelte Rebounds und peitschte lautstark seine Mitspieler nach vorne. Nach einer ärgerlichen defensiven Unkonzentriertheit der Fächerstädter, acht Sekunden vor Ablauf des ersten Viertels, kassierte die BG mit der Sirene einen Coast-to-Coast Korbleger, der für den weiteren Verlauf der Partie noch entscheidend sein sollte (19:22).

Denn die Karlsruher kamen wie gelähmt aus der Viertelpause zurück. Beflügelt vom letzten erfolgreichen Korb des ersten Viertels, schalteten die Schwarzwälder hingegen zum richtigen Zeitpunkt einen Gang hoch. Ein ums andere Mal war es Kraftpaket Rasheed Moore, der die Verteidigung der BG konstant und erfolgreich attackierte. Mit seinen 18 Punkten in Halbzeit 1 war er tatkräftig daran beteiligt, einen Schwenninger 19:3-Lauf zu initiieren. Somit verabschiedeten sich die jungen Karlsruher mit einem deutlichen 17 Punkte-Rückstand in die Halbzeitpause (28:45).

 

Panthers zu abgeklärt / Blick auf die nächsten Spiele

Dass die Dugandzic-Schützlinge Comeback-Qualitäten besitzen, haben sie in den vergangenen Partien bewiesen. Doch gegen abgeklärte und tief besetzte Schwenninger war an diesem Abend nichts mehr zu holen. Die jungen Karlsruher versuchten erneut eine Aufholjagd zu starten, wurden jedoch mit einem weiteren 16:3-Panthers-Lauf in der 26. Minute entscheidend ausgebremst (36:67). Die Spieler von Mario Dugandzic gaben sich aber nicht auf. Sie kämpften bis zum Schluss und konnten das letzte Viertel nochmals ausgeglichen gestalten. Am Ende gewann Schwenningen jedoch verdient mit 52:83.

Die hohe Niederlage zuhause vor den eigenen Fans schmerzt zwar, doch die neue BG richtet den Blick nach vorne. „Schwenningen war die aggressivere und deutlich entschlossenere Mannschaft heute. Kompliment an Trainer Velcic, dessen Team sehr routiniert ihren Stiefel runter gespielt hat. Ihrer Energie und Physis hatten wir leider nichts entgegen zu setzen. Doch wir müssen während unseres Entwicklungsprozesses aus solchen Spielen versuchen zu lernen und den Blick schnell auf die nächsten Herausforderungen richten“, erklärte Coach Dugandzic.

 

Jordan Williams und BG gehen getrennte Wege

Diesen werden sich die Eisbären jedoch ohne Jordan Williams stellen. Nach vier Spielen wird der 2,03 Meter große UK-Forward Karlsruhe nun wieder verlassen, der an der Seite der jungen Talente als Führungsspieler hätte fungieren sollen. In durchschnittlichen 35 Minuten Spielzeit kam Williams auf 13,0 Punkte und 5,2 Rebounds. Der Verein dankt Jordan Williams für seinen Einsatz und wünscht ihm alles Gute auf seinem weiteren Karriereweg.

 

Kommendes Wochenende geht es für die BG Eisbären auswärts gegen ein weiteres Regionalliga-Spitzenteam SG Lützel-Post Koblenz. Spielbeginn ist am Samstag den 21.10. um 19.30 Uhr.

 

Für die BG spielten: J. Mayberry 16 Punkte/2 Dreier, J. Williams 11, A. Schmid 7/1, J. Lozancic 6, L. Mugagan 6, A. Tchanile 6, Mavridis, Kalocai, Müller, Agunabor.

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